Sicherung

Wer seine Daten nicht sichert, wird sie verlieren! Früher oder später. Je später, desto schlimmer - denn um so mehr Daten gehen verloren.

Verantwortung

Die Verantwortung für die Datensicherung trägt der Eigentümer der Daten, also die Firma, deren Daten in der Datenbank von StaffSupply gespeichert sind!

Auch wenn wir als Dienstleistung gerne beim Einrichten der Datensicherung behilflich sind, übernehmen wir damit nicht die Verantwortung für die Datensicherheit!

Legen sie fest, wer für die Sicherung der Daten zuständig ist - und wer ihn/sie vertritt, wenn er/sie krank, auf Urlaub oder außer Haus ist,

Warum muss gesichert werden

Daten können aus vielen Gründen verloren gehen:

  • Fehlbedienung durch Anwender (so gehen höchstens kleine Teile der Daten verloren)
  • Hardware-Schaden (zb Festplatten-Headcrash, Blitzschlag,...)
  • Virus, der Daten löscht
  • Diebstahl (es sind schon PCs aus Büros gestohlen worden...)
  • Böswilliges oder irrtümliches Löschen der Datenbank-Dateien
  • Feuer oder Löschwasser im Büro
  • ......

Ein sicherer Schutz sind also nur eigene Datenträger (zB CD, Band, Wechselfestplatte), die außerhalb ihres Büros gelagert werden (zu Hause, in einem Bankschließfach,...).

Was muss gesichert werden

Wir beschreiben im Folgenden nur Sichern bezüglich StaffSupply. Darüber hinaus ist es natürlich sinnvoll, auch andere Daten und Programme, oder noch besser ganze Festplatten, zu sichern.

Sichern - und zwar häufig und regelmäßig - müssen sie die von ihnen bzw ihren Mitarbeitern erstellten Daten! Diese befinden sich im SQL-Server oder der MSDE.

Das Programm StaffSupply (also die Dateien StaffSupply.mdb, RepExt.mdb usw.) können sie jederzeit wieder von uns erhalten.  Ihre Daten dagegen haben wir nicht - und möchten sie auch nicht haben!

Dennoch ist es eine gute Idee, in größeren Abständen (zB Jahresabschlusssicherung) auch das Programm (durch Kopieren der Dateien im Ordner StaffSupply) mitzusichern.

Wie oft muss gesichert werden

Zumindest wöchentlich. Noch besser täglich.

Bedenken sie, dass sie im Ernstfall alle Daten seit der letzten Sicherung noch einmal eingeben müssen. Wenn auch die Aufzeichnungen auf Papier verloren gehen, aus dem Gedächtnis bzw. durch Rückfragen bei Mitarbeiter und Kunden. Das ist für mehr als eine Woche kaum zu bewerkstelligen.

Wie wird gesichert

Das Sichern besteht aus drei Schritten:

  • Erstellen von Sicherungsdatei(en) im SQL-Server bzw der MDSE
  • Kopieren der Sicherungsdatei(en) auf Datenträger (CD, Band)
  • Kontrolle der Sicherung

Erstellen der Sicherungsdateien im SQL-Server

Diese Beschreibung trifft bei einer Installation des Vollproduktes SQL-Server zu.

Die Sicherungsdateien können manuell oder mit Hilfe eines Wartungsplanes erstellt werden.

Während der Erstellung kann in StaffSupply weitergearbeitet werden.

Manuelles Erstellen der Sicherungsdateien

  1. Klicken sie auf Start
  2. Klicken sie auf Alle Programme
  3. Klicken sie auf Microsoft SQL-Server
  4. Klicken sie auf Enterprise Manager

  5. Im Enterprise Manager finden sie in der linken Hälfte anfangs zwei Zeilen:
    Konsolenstamm
            + Microsoft SQL Servers
  6. Durch Klicken auf das + (Plus-Zeichen) klappen sie eine Zeile auf.
    Klicken sie so lange Zeile für Zeile auf Plus, bis sie die Datenbank StaffSupplyDaten sehen.
    Die linke Hälfte sieht dann ungefähr so aus:
    Konsolenstamm
            - Microsoft SQL Servers
                    - SQL Server Gruppe
                            - Servername oder (local)
                                    - Datenbanken
                                            + StaffSupplyDaten
  7. Nun klicken sie mit der rechten Maustaste auf StaffSupplyDaten.
    Es öffnet sich ein Kontextmenü.
  8. Klicken Sie auf Alle Tasks.
    Es öffnet sich ein weiteres Kontextmenü.
  9. Klicken Sie auf Datenbank sichern... .
    Es öffnet das Fenster SQL Server-Sicherung - StaffSupplyDaten.
  10. Sehen sie nach, ob im Feld Sichern auf eine Zeile steht, die mit ...\BACKUP\StaffSupplyDaten.bak endet.
    Wenn nicht:

    Klicken sie auf die Schaltfläche Hinzufügen.
    Im Fenster Sicherungsziel ergänzen sie den Ordnernamen (zB D:\SQL Server 2000\MSSQL\BACKUP\) um den Dateinamen StaffSupplyDaten.bak
    Mit Klick auf die Schaltfläche OK schließen sie das Fenster Sicherungsziel.

  11. Klicken sie auf den Punkt vor Vorhandene Medien überschreiben.
  12. Mit Klick auf die Schaltfläche OK beginnt die Erstellung der Sicherungsdatei.
    Im Fenster Fortschritt der Sicherung läuft ein Fortschrittsbalken.
    Klicken sie nicht auf Abbrechen!
    Wenn ein Fenster SQL-Server Enterprise Manager mit der Information Der Sicherungsvorgang wurde erfolgreich abgeschlossen erscheint, haben sie ihre Sicherungsdatei erstellt.
  13. Klicken sie auf die Schaltfläche OK.
    Das Fenster SQL Server-Sicherung - StaffSupplyDaten wird geschlossen.
  14. Schließen sie den Enterprise Manager (mit der Schaltfläche X in der rechten oberen Ecke).

Automatisches Erstellen der Sicherungsdateien mit einem Datenbank-Wartungsplan

Dabei sind einige Punkte zu berücksichtigen, deren Erörterung hier zu aufwändig wäre.

Wir erstellen gerne als Dienstleistung einen auf ihre Anforderungen abgestimmten Datenbank-Wartungsplan.

Im Zuge der Installation von StaffSupply oder über Fernwartung.

Der Vorteil eines Wartungsplanes ist, dass der Vorgang Erstellen der Sicherungsdateien nach einem Kalender automatisch und im Hintergrund durchgeführt wird.

 

Erstellen der Sicherungsdateien für die MSDE in DbaMgr2k

Diese Beschreibung trifft bei einer Installation der kostenfreien eingeschränkten Version des SQL-Server namens MSDE zu.

Die Sicherungsdateien können nur  manuell erstellt werden.

Während der Erstellung kann in StaffSupply weitergearbeitet werden.

Manuelles Erstellen der Sicherungsdateien

  1. Klicken sie auf Start
  2. Klicken sie auf Alle Programme
  3. Klicken sie auf DbaMGR2k. (das ist ein Menü-Ordner, erkennbar am Symbol Arbeitsmappe und dem Pfeil nach rechts am rechten Rand der Zeile)
  4. Klicken sie im Nebenmenü  DbaMGR2k (das ist das Programm).
    Das Fenster DbaMgr2k (Ver.0.9.1) erscheint.
  5. Im Fenster DbaMGR2k finden sie in der linken Hälfte eine Zeile:
    SQL Server
    Durch einen Doppelklick darauf öffnen Sie das Fenster SQL Server connection properties, in dem Sie sich anmelden:
  6. Klicken sie in das Feld Password und geben Sie das Kennwort für den Benutzer sa ein. Dieses Wort wird aus Sicherheitsgründen nicht hier im Internet genannt. Erfragen Sie es telefonisch bei unserem Support.
  7. Nach Eingabe des Kennwortes, das nur durch Sternchen dargestellt wird, drücken Sie die Eingabetaste (Enter).
    Die linke Hälfte sieht dann ungefähr so aus:
    SQL Server
        - (local) (Windows NT)
            - Databases
                + StaffSupplyDaten
  8. Klicken sie mit der linken Maustaste auf StaffSupplyDaten.
    Das Wort wird markiert (blau hinterlegt).
  9. Klicken sie mit der rechten Maustaste auf StaffSupplyDaten.
    Es öffnet ein Kontextmenü.
  10. Im Kontextmenü Klicken Sie auf Backup Database.
    Das Fenster Backup wird geöffnet.
  11. Im Fenster Backup sehen sie nach, ob im Feld Destination eine Zeile steht, die mit ...\BACKUP\StaffSupplyDaten.bak endet.

    Wenn nicht:

    Klicken sie auf die Schaltfläche Add.

    Im Fenster Backup Destination setzten Sie den Punkt vor das Optionsfeld File name
    Klicken Sie auf die Schaltfläche mit den zwei Punkten [..]

    Suchen Sie den Ordner aus, in dem die Sicherung erstellt werden soll.

    Schreiben Sie in das Feld Dateiname: StaffSupplyDaten
    Mit Klick auf die Schaltfläche OK schließen sie das Fenster Backup destination.

  12. Mit Klick auf die Schaltfläche OK beginnt die Erstellung der Sicherungsdatei.
    Ein Fortschrittsbalken zeigt den Verlauf der Sicherung.
    Die Sicherungsdatei wurde erfolgreich erstellt wenn folgendes Fenster erscheint
  13. Klicken sie auf die Schaltfläche OK.
  14. Klicken Sie auf die Schaltfläche Close.
    Das Fenster Backup wird geschlossen
  15. Schließen sie das Fenster DbaMgr2k (Ver.0.9.1) (mit der Schaltfläche X in der rechten oberen Ecke).

 

Kopieren der Sicherungsdateien auf Datenträger

Nun wird die Sicherungsdatei StaffSupplyDaten.bak von der Festplatte auf einen Datenträger kopiert.

Das geschieht entweder mit einem Programm zum "Brennen" auf beschreibbare CDs
oder mit einem Sicherungsprogramm, das ein Bandlaufwerk ansteuert.

Informationen dazu finde sie in der Hilfe des verwendeten Programms.

Kontrolle der Sicherung

Ein wichtiger Punkt ist regelmäßig zu prüfen, ob die Sicherungsdateien auch tatsächlich erstellt wurden und auf den Datenträger lesbar übertragen wurden. Nichts ist bitterer als im Ernstfall Sicherungsdatenträger zu haben, die unlesbar sind oder die falschen Dateien enthalten.

Kontrollieren, ob Sicherungsdateien erstellt wurden

Wenn die Sicherungsdateien automatisch durch einen Datenbank-Wartungsplan erstellt werden, sollten sie täglich nachsehen, ob dies auch wirklich geschehen ist. Es ist möglich, dass ein Wartungsplan, der monate- oder jahrelang funktioniert hat, plötzlich keine Sicherungsdateien mehr schreibt. Kein Problem, wenn sie das innerhalb eines Tages entdecken. Schlimm, wenn sie das erst Wochen oder Monate später bemerken!

Kontrollieren, ob die Sicherungsdateien auf einen Datenträger kopiert wurden

Die Prüfung erfolgt bei CDs oder Wechselfestplatten im Windows Explorer,

bei Bandlaufwerken mit dem Sicherungsprogramm.

Wiederherstellen

SQL-Server Fehler bei Rücksichern Fehlermeldung: System.Data.SqlClient.SqlError: RESTORE kann die 'StaffSupplyDaten'-Datenbank nicht verarbeiten, weil sie von dieser Sitzung verwendet wird. Es wird empfohlen, die master-Datenbank für diesen Vorgang zu verwenden. (Microsoft.SqlServer.Express.Smo)

Ursache: Unter Sicherheit > Anmeldungen > SA rechte Maustaste Eigenschften ist StandardDatenbank aus StaffSupplyDaten gestellt.

Abhilfe: ändern auf Master.

Erfahrung aus der Praxis

Datenverlust kommt zum Glück selten vor - aber niemand ist davor gefeit (auch gespiegelte Festplatten bieten nur unzureichenden Schutz!)

Bevor ein Datenverlust eingetreten ist, finden Manche die Kosten für ein Sicherungsgerät (zB Bandlaufwerk, DVD-Brenner) zu hoch. Und scheuen den Arbeitsaufwand täglicher Sicherung (Band wechseln oder CD brennen) und Kontrolle der Sicherung.

Nachdem die Daten verloren sind, gäben Alle gerne den Gegenwert eines Sicherungsgerätes aus, wenn sie dafür ihre Daten wieder bekommen würden. Und auch die Arbeit, die Daten neu zu erfassen, ist um ein Vielfaches mehr, als die Sicherung in Summe gewesen wäre.

Lernen sie aus den Erfahrungen, die Andere vor ihnen gemacht haben: betrachten sie den Aufwand für die Datensicherung als Sicherung ihres Unternehmens bzw. ihres Arbeitsplatzes!